Die innovative Marketing-Kampage steht schon und wird beim Empfänger garantiert wie eine Bombe einschlagen - doch wer sind diese Empfänger überhaupt bzw. wo bekommt man deren Anschriften her?
Geeignete Postadressen für eine Mailing-Aktion zu generieren, kann ganz einfach sein - mit einem Adresshändler oder Listbroker. Bei solchen Adressanbietern kann man seine gewünschte Zielgruppe definieren und bekommt dazu passende Adressen geliefert. Natürlich ist die durchschnittliche Qualität gekaufter Adressen der Qualität eines regulären Telefonbuchs überlegen, weil die Adressen regelmäßige Updates erfahren. Ein gewisser Streuverlust und nicht erreichbare Adressen sind trotzdem nie auszuschließen. Typische Nichterreichbarkeitsquoten liegen um die 10%. Angeischts der Umsätze, die sich aber mit den restlichen 90% der Addressen erreichen lassen, ist das aber meist verschmerzbar.
Zwar liegen die tatsächlichen Antwortquoten meist unter 1%, aber zum einen kann selbst 0,01% bei 1000 versendeten Briefen und einem hochwertigen Produkt einen super Umsatz bringen und zum anderen reagieren viele Empfänger erst mit einer gewissen Verzögerung - eben dann, wenn das beworbene Produkt oder die enstprechende Dienstleistung benötigt werden. Die Portokosten lassen sich durch Massen-Versand-Modelle wie der Infopost von der Deutschen Post in einem durchaus erschwinglichen Rahmen gestalten.
Zurück zu den Postadressen der potentiellen Kunden: Der Adresshändler unterscheidet sein Repertoire meist in Privatadressen und Firmenadressen, wobei letztere rechtlich gesehen einfacher zu verwenden sind und meist auch von besserer Qualität sind. Zusatzinformationen wie ein Ansprechpartner, die Firmengröße oder ähnliches machen eine genaue Eingrenzung der Zielgruppe möglich.